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Häufige Fragen

Häufige Fragen & Antworten zum Thema Natur­bestattung im Wald

Für weitere Informationen steht Ihnen Frau Hafner gerne zur Verfügung.

Eine Waldbestattung, auch Baumbestattung genannt, ist ein Bestattung in freier Natur auf einer eigens hierfür gewidmeten Waldfläche, auch umgangssprachlich auch Friedwald genannt. Hierbei wird die Asche der Verstorbenen in einer biologisch abbaubaren Urne an einem Baum beigesetzt.

Wikipedia: Bestattungswald

Ja. Jeder kann, unabhängig von Wohnort, Religionszugehörigkeit oder Nationalität, einen Naturbestattungsplatz für Urnen bei Waldruh erwerben.

Jeder Ruhebaum ist einer bestimmten Kategorie zugeordnet, die den Preis bestimmt. Mehrere Kriterien sind entscheidend für die Zuordnung, insbesondere Dimension, Lage und Besonderheit des Baumes, sowie die direkten und angrenzenden Naturelemente.

Einzelne Ruheplätze können Sie z.B. ab € 500 (Kategorie 1) erwerben.
Ein ganzer Ruhebaum mit 12 Ruheplätzen können Sie z.B. ab € 3.200 (Kategorie 1) erwerben.

Die Kosten setzen sich aus zwei Kostenpositionen zusammen:

  • den Kosten für einen Ruheplatz oder Ruhebaum. Diese richten sich nach der Kategorie des Baumes und ist bei Abschluss des Vertrags fällig
  • der Beisetzungsgebühr, die erst im Trauerfall zu entrichten sind. Diese belaufen sich derzeit auf einheitlich € 280 je Beisetzung.

Weitere Kosten im Zusammenhang mit einer Beisetzung entstehen durch die von Ihnen in Anspruch Dienstleistungen des Bestatters. Wenden Sie sich hierfür vorab an den Bestatter Ihres Vertrauens.

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Die Gräber der Waldruh sind schlicht und einfach gehalten. Sie heben sich nicht von der umliegenden Natur ab. Die Grabpflege wird von der Natur übernommen. Grabschmuck ist nicht erlaubt. Wer einen Bestattungsplatz erwirbt, erhält einen genauen Lageplan, auf dem der Grabplatz eingezeichnet ist. Der Ort der Trauer ist somit jederzeit im Friedwald wieder auffindbar.

Sie können bequem in einzelnen Monatsbeiträgen über unsere Partnerbank oder in einem einmaligen Betrag direkt an die Waldruh zahlen. Eine bonitätsabhängige Finanzierung ist mit einer Laufzeit ab 12 Monaten möglich.

Signalisieren Sie uns einfach, welche Zahlungsweise Sie bevorzugen, wenn Sie sich für ein Ruheplatz in der Waldruh entschieden haben. Wir beraten Sie gerne.

Ja. Viele Menschen suchen sich schon zu Lebzeiten einen Baum für sich und ihre Angehörigen aus. Durch die lange vertragliche Laufzeit von bis zu 99 Jahren (ab Eröffnung der Waldruh) erwerben häufig auch jüngere Menschen eine Ruhestätte.

Nein. Grabpflege in der Waldruh ist weder nötig noch erwünscht. Die Pflege der Ruhestätte wird ganz der Natur und den Jahreszeiten überlassen, so dass das naturbelassene Waldbild erhalten bleibt. Verpflichtungen zur Grabgestaltung für die Angehörigen entfallen somit.

Die Trauerfeier kann entweder in der Heimatgemeinde oder direkt an der Ruhestätte im Wald stattfinden. Die eigentliche Beisetzung in der Waldruh kann ganz individuell gestaltet werden. So, wie es sich der Verstorbene oder die Hinterbliebenen wünschen. Sie entscheiden selbst, wie die Beerdigung stattfinden soll, ob mit Priester, Musik , Trauerredner oder in aller Stille. Die kirchliche Zuständigkeit bleibt in den Händen des Geistlichen am Wohnort der Heimatgemeinde. Ansprechpartner für die gesamte Organisation ist stets der Bestatter Ihres Vertrauens.

Der Mitarbeiter empfängt die Trauergemeinschaft am vereinbarten Treffpunkt. Er erläutert den Ablauf der Beisetzung und begleitet sie zum Grabplatz. Im Vorfeld wurde bereits die Graböffnung vorgenommen und der Platz mit Zweigen, der jeweiligen Jahreszeit entsprechend,  geschmückt. Der Mitarbeiter ist kein Priester, der verabschiedende Worte spricht. Er lässt die Angehörigen in Ruhe Abschied nehmen und zieht sich während der Zeremonie zurück.  Auf Ihr Zeichen kommt der Mitarbeiter an die Bestattungsstelle und senkt die Urne in das Grab hinunter.  Im Anschluss wird das Grab von ihm geschlossen. Die Hinterbliebenen können anschließend am Grab verweilen.

Baumbestattungsplätze:
Der Einzel- bzw. Familienbaum ist exklusiv für Sie reserviert, Sie erwerben den gesamten Baum mit maximal 12 Urnenplätzen und Sie allein bestimmen, wer an diesem Baum einen Baumbestattungsplatz erhält. Der Gemeinschaftsbaum ist nicht exklusiv für Sie bestimmt, sondern bietet Platz für mehrere Grabplätze. Sie haben die Möglichkeit einen einzelnen aber auch mehrere nebeneinanderliegende Baumbestattungsplätze zu erwerben.

Der Grund ist ein Wandel der Bestattungskultur. Die Zahl der Erdbestattungen ist seit Jahren rückläufig – auch in den ländlichen Regionen. Die Vorteile der Naturbestattung offenbaren sich im Wandel unserer Zeit, mit geänderten Lebensumständen und Gewohnheiten unserer Gesellschaft. Beruf und Privatleben führen dazu, dass viele Familienangehörige nicht mehr am Geburtsort leben. Eine liebevolle Grabpflege ist durch die Entfernung der verschiedenen Wohnorte der Familienangehörigen nicht mehr möglich. Die Urnenbeisetzung im naturbelassenen Wald, die keine individuelle Grabpflege bedarf, bietet heute eine würdevolle Alternative zum herkömmlichen Friedhof.

Die Zahl der Erdbestattungen ist seit Jahren rückläufig – auch in den ländlichen Regionen. In Bad Essen liegt der Anteil der Urnenbestattung inzwischen bei mehr als 50 Prozent. Die Gemeinde bemüht sich, den Anforderungen an das Bestattungswesen durch eine Ausweitung der Bestattungsformen auf den kommunalen Friedhöfen gerecht zu werden. Der Ruheforst ist nun ein weiteres Alternativangebot. Um die Bäume herum werden bis zu zwölf Urnengrabstellen kreisförmig angelegt. Die Beisetzungen sind nicht anonym: Der Name sowie Geburts- und Sterbedatum des Verstorbenen werden auf einem Metallschild am Stamm des Baumes gekennzeichnet.

Ja. Die Waldruh wird zwar forstlich nicht mehr aktiv bewirtschaftet, sondern der Natur überlassen. So entsteht ein faszinierender Lebensraum für Pflanzen und Tiere. Dennoch wird die Waldruh regelmäßig gepflegt, damit ein natürliches, aber auch würdiges Waldbild entsteht. Maßnahmen zur Verkehrssicherung werden selbstverständlich auch regelmäßig ausgeführt.

Sie können bequem in einzelnen Monatsbeiträgen über unsere Partnerbank oder in einem einmaligen Betrag direkt an die Waldruh zahlen. Eine bonitätsabhängige Finanzierung ist mit einer Laufzeit ab 12 Monaten möglich.

Signalisieren Sie uns einfach, welche Zahlungsweise Sie bevorzugen, wenn Sie sich für ein Ruheplatz in der Waldruh entschieden haben. Wir beraten Sie gerne.

Der erste Ansprechpartner im Trauerfall ist stets der Bestatter Ihres Vertrauens.

Ja. Die Waldruh steht Besuchern jederzeit offen. Sie können sich aber auch bei einer kostenlosen Führung in Begleitung unserer Mitarbeiter ein Bild machen. Bei Interesse an einer Führung vereinbaren Sie einen persönlichen Termin oder kommen Sie zu einer der regelmäßigen Führungen jeden 1. und 3. Samstag im Monat.

Melden Sie sich einfach unverbindlich an:
Telefonisch unter 09081-8052621 oder per Email info@waldruh-naturbestattung.de

Kostenlose Führungen:
Anmeldung online

Ja. In der Waldruh sind nur Beerdigungen in biologisch abbaubaren Urnen möglich. In der Waldruh sind Erdbestattungen aus bestattungsrechtlichen Gründen nicht möglich.

Sollte ein Ruhebaum aus irgendeinem Grund vorzeitig ausfallen, so wird er durch einen neu gepflanzten Baum ersetzt oder Sie können sich  –  solange noch kein Ruheplatz belegt ist – einen neuen Baum in der selben Kategorie aussuchen.

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Eine Beisetzung in der Waldruh findet in der Natur statt. Bitte achten Sie daher auf geeignetes Schuhwerk und dem Wetter angepasste Bekleidung.

Gebundene Kränze oder Gestecke können in der Waldruh nicht abgelegt werden. Das Grab selbst wird immer mit Laub umlegt und somit würdig vorbereitet. Wenn Sie möchten, können Sie als letzten Gruß an oder in das Grab eine einzelne Blume  geben.

Der Ablauf einer Beisetzung richtet sich nach den Vorstellungen der Angehörigen und wird in jedem Fall von einem Mitarbeiter der Waldruh begleitet. Meist findet eine Trauerfeier am Andachtsplatz statt, von wo aus man anschließend gemeinsam an den Ruhebaum geht. Nachdem die Urne beigesetzt wurde, kann sich jeder in Ruhe am Grab selbst noch verabschieden. Wenn die Trauergäste gegangen sind, wird das Grab von uns wieder verschlossen.

Die Ruhestätten haben eine Laufzeit für die Dauer von 99 Jahren ab Waldruh-Eröffnung. Die verbleibende Laufzeit der einzelnen Ruhestätte wird ab dem Erwerb des Nutzungsrechtes gerechnet.

Ein Beispiel: Sie erwerben im ersten Jahr der Waldruh einen Ruhebaum für Ihre Familie und sich. Damit haben Sie die Nutzungsrechte für 99 Jahre gesichert. Nach 25 Jahren gibt es einen Sterbefall in der Familie. Für diesen Platz gilt dann eine verbleibende Ruhezeit von 74 Jahren ( also 99-25 Jahre).

Auch wenn wir heute nicht wissen was in 99 Jahren ist, so haben wir es wie folgt vorgesehen:
Wenn die 99 Jahre abgelaufen sind, dann müssten – wenn gewünscht – Ihre Nachkommen das Nutzungsrecht verlängern. Wenn nicht, dann wird der Baum wieder neu zur Verfügung gestellt.

Der Wald in dem sich die Waldruh befindet ist schon seit Jahrhunderten im Besitz des Fürstenhauses Wallerstein, das aktiv und sehr langfristig Forstwirtschaft betreibt. Sie können davon ausgehen, dass wir in 99 Jahren eine vernünftige Regelung für die Weiterführung der Waldruh mit Ihren Nachkommen erarbeiten werden.

Häufig werden wir nach Umbettungen in die Waldruh gefragt. Umbettungen von Urnen sind grundsätzlich möglich und wir haben bereits einige durchgeführt. Eine Umbettung unterliegt unterschiedlichsten Regularien, um die Totenruhe zu wahren und erfordert die Einholung diverser behördlichen Genehmigungen.

Es ist ratsam sich in dieser Angelegenheit vertrauensvoll an den Bestatter Ihrer Wahl zu wenden, der bei der Bearbeitung der Formalitäten behilflich sein kann. Gerne stellen wir Ihnen auch einen Kontakt her.

Ja. Die Deutsche Bischofskonferenz fördert Urnenbestattungen im zwar Wald nicht, gibt aber genaue Leitlinien innerhalb derer diese möglich sind. Zu nennen sind insbesondere, dass „[..] das Waldstück klar ausgewiesen ist und der Ort der Beisetzung des namentlich genannten Verstorbenen durch eine entsprechende Plakette markierte wird“. (Deutsche Bischofskonferenz, „Die Kirchliche Begräbnisfeier“ – pastorale Einführung, Arbeitshilfe Nr.232, 2009). Das Konzept der Waldruh ist mit den Kirchen vollinhaltlich besprochen und an deren Leitlinien ausgerichtet.

Nein. Die Waldruh gilt als befriedeter Bezirk in dem nicht gejagt werden darf. Ebenso wird die Waldruh forstlich nicht mehr aktiv bewirtschaftet, sondern der Natur überlassen. So entsteht ein faszinierender Lebensraum für Pflanzen und Tiere. Dennoch wird die Waldruh regelmäßig gepflegt, damit ein natürliches, aber auch würdiges Waldbild entsteht. Maßnahmen zur Verkehrssicherung werden selbstverständlich auch regelmäßig ausgeführt.

Nein, die Beisetzung von Tieren in der Waldruh nicht möglich.

Ja. Jeder kann, unabhängig von Wohnort, Religionszugehörigkeit oder Nationalität, einen Ruheplatz für Urnen bei Waldruh erwerben.

Ja. Mit dem Erwerb eines Familienbaums stehen Ihnen zwölf Ruheplätze für die 99-jährige Laufzeit der Waldruh zur Verfügung. Wieviele Plätze von Ihnen und Ihren Angehörigen belegt werden, ist ganz alleine Ihre Angelegenheit.

Es darf nur eine biologisch abbaubare Urne beigesetzt werden.

Mit dem Erwerb eines Platzes oder Baumes erhalten sie mit den Unterlagen auch einen Lageplan im dem der Baum eingezeichnet ist.

In der Waldruh sind keine Toiletten vorhanden.

Erlaubt ist ein Gesteck auf der Urne oder ein Kranz max. 40 cm um die Urne. Der Schmuck muss aber innerhalt einer Woche entfernt werden.

Nein, die Trauerfeier findet im Freien statt.

Beisetzung finden nur an Werktagen statt.